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Vortrag von Sebastian Ringel »Wie Leipzig zur Großstadt wurde: Die ersten neuen Stadtviertel«

Dienstag, 29. August 2023 , 18:00 Uhr 19:30 Uhr

Im Jahr 1830 lebten etwa 42.000 Einwohner in Leipzig und damit etwa so viele wie heute in Freital, Halberstadt oder Buxtehude. Hundert Jahre später waren es 718.200 Bewohner. Was war passiert?

Dieser Frage geht Autor Sebastian Ringel (»Vom Wandel der Leipziger Vorstädte«) in seinem Vortrag in der Handwerkskammer nach. Der Fokus liegt dabei auf der Anfangsphase dieser Entwicklung bzw. den ersten neu errichteten Stadtvierteln – der Marienstadt und der Friedrichstadt. Diese waren in den 1830er Jahren östlich der Innenstadt angelegt worden. Hier lebten die junge Familie Schumann und später Erich Kästner, Friedrich Nietzsche und Theodor Mommsen. Auch zahllose Verlage und Fabriken siedelten sich an. Dabei wird die Vergangenheit der Viertel mittels zahlreicher historischer Fotografien veranschaulicht, aber auch die baulichen Zeugen aus den Anfangsjahren werden vorgestellt.

Veranstaltungsort:
Konferenzsaal im Haus des Handwerks
Dresdner Straße 11/13
04103 Leipzig

Kostenlos